Januar 15, 2010 - 12:00 am
Beschreibung von ani-search.de
Am 22. November des Jahres 2010 treffen zehn Langstreckenraketen das japanische Festland. Dieser, später als der „Sorglose Montag“ in die Geschichte eingehende und vorher noch nie da gewesene, terroristische Akt der Zerstörung sollte bald vergessen werden. Denn scheinbar kostete dieser keine Opfer unter der Bevölkerung. Drei Monate später…
Saki Morimi ist eine junge Frau welche sich zurzeit auf der Abschlussreise in den Vereinigten Staaten von Amerika befindet. Vor dem Weißen Haus in Washington DC stehend, ereilt sie plötzlich Ärger, vor welchem sie nur dank dem unerwarteten Eingreifen eines ihrer Landsmänner bewahrt wird. Der Mann, welcher sich ihr als Akira Takizawa vorstellt, ist für sie ein Mysterium. Er scheint sein Gedächtnis verloren zu haben und ist obendrein, bis auf die Waffe in der einen und das Handy in der anderen Hand, splitterfasernackt. Noch verdächtiger ist der Betrag, welcher sich auf dem Handy befindet: 8,2 Milliarden Yen in digitaler Währung.
Tatsächlich einer der schönsten Animes, die ich sehen durfte. In einem wunderbaren Stil, stellt er Ansätze von möglichen Weltverbesserern vor. Death Note zeigte die Variante durch die Kraft zu Töten und Code Geass durch die Kraft von Taktik und Rhetorik, quasi ein Führung des Volkes. Eden of the East nimmt sich Kapital als Methode oder zumindest Möglichkeit der Weltverbesserung: Sie haben zehn Milliarden und den Auftrag, die Welt (in Eden of the East, eigentlich nur Japan) zu verbessern. Was würden Sie tun? In Eden of the East sind 12 Menschen aus Japan auserwählt, sich der Probleme mittels Geld anzunehmen. Wenn Sie den Anime noch sehen wollen, lesen sie jetzt nicht weiter.
Wir haben da den Plan “brachiale Gewalt”, wie er oft als Lösung gesehen wird. Man verursacht durch Raketenangriffe einen Notzustand und “zwingt” die Menschen näher zusammen zurücken. Ein interessanter Ansatz, der meiner Meinung nach auch tatsächlich funktionieren würde. Aber das wäre dann doch sehr negativ anhänglich, es ist wie eine Diktatur die zwar für Ordnung sorgte – jedoch unter Angst.
Dann gibt es da eine Person, die die Welt verbessern will, in dem sie bekannte Vergewaltiger und sonstige Frauenschänder die Genitalien abschneiden und umbringt. Ein klarer Fall von Selbstjustiz die wohl die Welt nicht großartig verbessern wird. Es ist eine kleinere Version von Kira aus Death Note, der simpel alle Verbrecher umbringen möchte.
Ein dritter Ansatz ist ein großes Krankenhaus in dem Menschen kostengünstig und von guten Ärzten mit bester Ausstattung behandelt werden können. Ein Krankenhaus das auch seltene Krankheiten behandelt kann. Durchaus eine Besserung, aber noch lange keine Weltrettung.
Wie könnte man etwa 100 Millionen Euro sinnvoll zur Rettung der Welt, oder sagen wir Deutschlands einsetzen? Damit lassen sich übrigens auch per Handy anonym und schnell Dinge wie Mord oder Politikerbestechung durchführen. Lassen Sie ihre Gedanken etwas kreisen. Kann man der Welt mit Geld helfen?
Eden of the East – Eintrag bei ani-search.de